Jasmindüfte: Erliegen Sie dem berauschenden Duft von Jasmin

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Schließen Sie die Augen und atmen Sie den Duft ein, der am sexyesten wirkt. Diesen Duft vergöttern die Parfümeure weltweit himmelstürmend und nicht einmal Sie werden ohne diesen einen einzigen Tag durchhalten können. Wovon ist die Rede? Na, von dem berauschenden und bezaubernden Jasmin-Duft.

EIN DUFT MIT EINER NAHEZU APHRODISIERENDEN WIRKUNG

Die wohl beliebteste (und vielleicht auch die älteste) Ingredienz für die Herstellung von Parfums ist Jasminum sambac alias Arabischer Jasmin. Diese Pflanzenart kommt ursprünglich aus dem fernen Süd- und Mittelindien, verschiedene Sorten werden aber auch in anderen Ecken und Enden der Welt angebaut – bekannt ist die Jasmin-Sorte aus dem französischen Grasse (leicht und weich wie Seide) oder die aus Ägypten (mit einem kräftigeren fruchtigen Akkord). Jede Jasmin-Sorte ist ein bisschen anders. Im Jasmin-Duft entdecken Sie alles – den fruchtigen Akkord (, der Sie an Banane erinnert), frisches Grün, Honig, Wein… Dieses wohl zarteste und üppigste blumigen Aroma füllt Sie mit dem Gefühl von Freude und Ruhe und aus diesem Grund wird er nicht nur in Indien häufig in der Aromatherapie und bei der Meditation genutzt.  

Der hypnotische Duft ist süß, beruhigend, dennoch voller Energie und Leidenschaft. Gleich der Rose wirkt der Jasmin-Duft sehr komplex, vielschichtig und aus diesem Grund ist er für den Parfümeur beim Schaffen eines neuen Parfums der goldene Zentralpunkt. Wird die Rose als die Königin betrachtet, ist Jasmin ihr blumiges Pendant. Ohne solche Ingredienzien hätten nie die Parfum-Ikonen wie Chanel No.5, Thierry Mugler Alien, Alien Goddness, Chanel Coco Mademoiselle, Carolina Herrera Good Girl oder sogar das äußert attraktive begehrte Herrenparfum Nikos Sculpture entstanden. Allerdings auch die Neuheit des Jahres 2022 – Davidoff Cool Water Jasmin & Tangerine schwört auf Zauberer namens Jasmin.

JASMIN - KÖNIG ALLER PARFUMS

Während die Rose Jahrzehnte lang die Parfumwelt beherrschte, scheint in den letzten Jahren gerade der Jasmin und andere weiße Blüten den imaginären Zepter zu führen. Beim Schöpfen der modernen Parfums behelfen sich die Parfümeure praktisch nicht ohne diese Zutat. Eine Reihe blumiger Düfte (z. B. Gardenie und Lilie) lassen sich sehr schwer extrahieren und benötigen Hilfe, um ihr Aroma vollumfänglich entfalten zu können. Diese Kunst beherrscht ausgerechnet nur Jasmin.  

Und etwas Interessantes zum Schluss – der Termin Jasmine wurde aus dem Persischen Wort Yasmine abgeleitet, und heißt so viel wie „Duft“.  Jährlich werden mehr als 15 Tonnen dieser prächtigen Blüte geerntet – die meisten davon in Ägypten.

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